Es wird rasanter – David Eddings: „Belgariad 3 – Der Blinde“

Copyright: Blanvalet Verlag

Obwohl ich vor gut zwei Jahren geschrieben hatte, dass ich den dritten Band der Reihe recht bald lesen werde, da ich die ganze Reihe sehr mag, so bin ich doch erst jetzt dazu gekommen. Wie die Zeit doch rast!
Aber für die nächste Zeit habe ich mir die Romane von David Eddings auf den Plan gesetzt und werde da auch dran bleiben, denn derzeit treffen diese „alten Schinken“ meinen Lesegeschmack recht gut – geradlinige Handlung, aus heutiger Sicht etwas unkompliziert gestrickte Charaktere und hinter allem steckt irgendwo das Schicksal (Bah, bah, bah, bah!)

Garion und seine Gefährten kommen dem Dieb vom Auge Aldurs immer näher. Der Erfolg ihrer Mission wird greifbar. Doch gleichzeitig bricht für den jungen Garion die Welt zusammen, als er herausfindet, dass seine Tante Pol gar nicht seine Tante ist. Außerdem sind seine „Freunde“ alles mächtige Männer, die unmöglich an einem einfachen Jungen vom Lande wie ihm interessiert sein können. Er flüchtet sich in Trotz und Wut – und merkt nicht einmal, wie nah sein Schicksal vor der Erfüllung steht. – Covertext –

Wieder eine nahtlose und spannende Fortsetzung der Saga, die mit Hilfe eines Prologes tiefer in die Hintergründe der Haupthandlung blicken lässt und an dieser Stelle einmal eine der alten Gottheiten etwas genauer einführt, so dass man als Leser an späterer Stelle das Handeln eines der neu eingeführten Protagonisten besser verstehen kann.

Die neue Titelgebung des Bandes „Der Blinde“ gefällt mir im Verhältnis zu denen der ersten beiden Bände schon besser, aber genauer betrachtet ist der Originaltitel „Magician’s Gambit“ doch noch treffender. Warum?
Nun „Der Blinde“ lässt sich relativ leicht auf den zum Ende hin eingeführten Charakter Relg beziehen, der zwar nicht wirklich blind, jedoch sehr lichtempfindlich ist, da er aus einem in Dunkelheit lebenden Höhlenvolk stammt. Aber darauf muss man den Titel nicht beschränken, denn Relg hat eine sehr eingeschränkte, etwas religiös engstirnige Interpretation auf die Welt, die ihn für andere Lebensweisen recht blind macht.
„Spiel der Magier“ als ursprünglichen Titel finde ich für den gesamten Roman aussagekräftiger. Es geht während dieses Bandes recht vordergründig um Garions Entwicklung als Zauberer. Er lernt mehr über sich und seine Kraft sowie etwas über die Magie seines Großvaters und seiner Tante; generell wie Magie in dieser Welt konzipiert ist. Und zum Ende des Buches gibt es ein recht schönes, wenn auch sehr kurz gehaltenes Magierduell zwischen Belgarath und seinem alten Gegner Ctuchik.

Da der Roman wirklich kurz nach einem Showdown endet, hat das Ende diesmal etwas von einem Cliffhanger ohne im engeren Sinne einer zu sein, so dass ich recht schnell zum nächsten Band greifen möchte.

Ich empfehle daher – weiterlesen.

ISBN: 9783734161728
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 20.05.2019
Erscheinungsform: Taschenbuch
Preis: 10,99 €


Kategorien:Fanregal, Fantasy

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